Wärmekamera Teilnahmebedingungen

Alles, was du zur Wärmebildkamera wissen solltest

Wie funktioniert die Wärmebildkamera?

  1. Installiere die App “FLIR ONE” im App Store oder Play Store auf deinem Smartphone.

  2. Öffne die App, stecke die Kamera an dein Smartphone und halte den Knopf an der Unterseite der Kamera kurz gedrückt, um die Kamera einzuschalten. 

  3. Jetzt solltest du das Wärmebild der Kamera sehen und kannst Fotos machen.

Was bedeuten die Farben? 

Den Punkt in der Mitte der App kannst du direkt auf eine bestimmte Stelle halten, um deren Temperatur abzulesen

Darüber hinaus zeigen die Farben an, wo es kalt oder warm ist: Orange, Gelb und Weiß bedeuten, dass es hier besonders warm ist – je heller die Farbe, desto heißer die entsprechende Stelle. Dunkelblau und Lila zeigen kalte Stellen an. Hier gilt: je dunkler, desto kälter

waermekamera von flir

Wie verwende ich die Kamera außerhalb des Hauses?

Kalte Farben sind ein gutes Zeichen! Sind Wände, Fenster und Türen von außen kalt, bedeutet das, dass die Wärme im Haus bleibt. 

Warme Farben sind schlecht – hier geht Wärme verloren! An diesen Stellen kannst du prüfen, ob du besser isolieren kannst. 

Wie verwende ich die Kamera innerhalb des Hauses?

Hier sind warme Farben gut und kalte Farben schlecht. An Stellen, die dunkelblau und lila gefärbt sind, tritt eventuell Kälte in die Wohnung ein. 

Wie lässt sich Wärmeverlust verhindern? 

Türen

An Türen können einfache Zugluftstopper die Wärme im Raum halten. An Terrassentüren hilft oft schon das Zuziehen der Vorhänge. Beachte: Viele Menschen heizen unnötig, indem sie Türen von beheizten in nicht beheizte Zimmer geöffnet lassen. Dadurch muss die Heizung im beheizten Raum plötzlich beide Räume erwärmen.

Waermekamera BeispielFenster

Solange die Sonne scheint, sollten Vorhänge, Jalousien und Rollläden offen bleiben und Wärme ins Haus lassen. Bei Einbruch der Dunkelheit helfen geschlossene Vorhänge dann, die Wärme des Tages im Haus zu speichern. Für Fenster stehen nicht nur Zugluftstopper zur Verfügung, sondern  auch Silikondichtmittel oder Sekundärverlglasungsfolie (erhältlich für weniger als 10 Euro im Baumarkt), mit denen schlecht isolierte Fenster “nachgerüstet” werden können.

Weitere Schwachstellen

Neben den klassischen Schwachstellen gibt es zahllose weitere Eintrittspunkte für Kälte – von billigen Dunstabzugshauben oder Kaminen bis hin zu zugigen Böden oder Dächern. Mit deiner Wärmebildkamera findest du auch diese und kannst individuelle Lösungen finden. 

Welche Heiz-Fehler sollte ich vermeiden?

Neben dem Wärmeverlust ist ineffizientes Heizen die häufigste Ursache für überhöhte Öl- oder Gasrechnungen. Zum Beispiel muss ein von Möbeln verdeckter Heizkörper deutlich mehr leisten, um den ganzen Raum zu erwärmen. Das solltest du verhindern. Genauso lohnt es sich, seine Heizkörper von Zeit zu Zeit zu entlüften. Die entscheidenste Stellschraube ist und bleibt aber die Temperatur. Hier macht bereits ein Grad einen großen Unterschied. Ein Tipp für Sparfüchse: Wer es gerne besonders warm hat, kann sich zusätzlich zur Heizung eine Heizdecke zulegen. So muss man nicht das ganze Zimmer beheizen und genießt trotzdem kuschelig warme Temperaturen. Genauso kann man natürlich auch zu einem dicken Pulli und Wollsocken greifen.

Runter vom Gas: Wie kann ich langfristig günstig und zukunftsfähig heizen?

Kleine Tricks können schon einen Unterschied bewirken. Langfristig erzielt man jedoch die größten Einsparungen, indem man sein Haus und seine Heizung fit für die Zukunft macht. Dazu gehören vor allem die Sanierung und Dämmung des Hauses sowie der Umstieg auf alternative, kostengünstigere Energieträger anstelle von immer teurerem Gas und Öl. 

Die effizienteste Art und Weise, mit Strom zu heizen, ist die Wärmepumpe. Die ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern über die gesamte Lebensdauer der Heizung auch deutlich günstiger als eine Öl- oder Gasheizung. Die aktuellen Fördermöglichkeiten machen die Anschaffungskosten zudem konkurrenzfähig mit fossilen Alternativen. Entgegen verbreiteter Vorurteile arbeiten Wärmepumpen auch in vielen Altbauten äußerst effizient. Mehr Informationen dazu findest auf unserer Seite über Wärmepumpen.

Vier bunte Fragezeichen

Kamera läuft! Haus ist fit für den Winter! Was jetzt? 

Wärmebildkameras sind super, um Heizkosten zu sparen – aber man kann damit noch viel mehr machen. Unser Team bei Octopus freut sich immer über Feedback - und über süße Wärmebild-Haustierfotos!

Wenn du deine Bilder oder Erfahrungen teilen willst, freuen wir uns, wenn du uns markierst oder den Hashtag #OctopusEnergy nutzt.