Lila Kreise und Wellen

Automatische Verbrauchsübertragung einfach umgesetzt

Studie zeigt Machtbarkeit von Smart Meter Light

Ein einfacher digitaler Stromzähler, der Verbrauchsdaten alle 15 Minuten misst und automatisch überträgt – ideal für Haushalte außerhalb des Pflichtrollouts.

36 Mio. Zähler. Smart meter light, verbrauch alle 15 min per funk einsehen. später aufrüstbar
36 Mio. Zähler. Smart meter light, verbrauch alle 15 min per funk einsehen. später aufrüstbar

Automatische Verbrauchsübertragung einfach umgesetzt

Studie zeigt Machtbarkeit von Smart Meter Light

Ein einfacher digitaler Stromzähler, der Verbrauchsdaten alle 15 Minuten misst und automatisch überträgt – ideal für Haushalte außerhalb des Pflichtrollouts.

Das Wichtigste in Kürze

Der Smart Meter Light misst und überträgt Verbrauchsdaten, steuert aber keine Geräte. Er bringt smarte Messung in Haushalte ohne Einbaupflicht.

Potenzial

36 Mio.

Zählpunkte liegen 2032 voraussichtlich außerhalb des Pflichtrollouts.*

Prinzip

Messen, nicht steuern & senden

Backend und Marktprozesse bleiben erhalten.

Kosten

15–54 €

günstiger je Zählpunkt und Jahr als ein iMSys (Modell, gMSB).

Fahrplan

ca. 24 Monate

bis zur Rolloutfähigkeit, ab politischer Entscheidung.



*Pflichtrollout: der gesetzlich vorgeschriebene Einbau vollwertiger Smart Meter (auch genannt intelligente Messgeräte, kurz iMSys), derzeit nur bei hohem Stromverbrauch, steuerbaren Geräten wie Wärmepumpe oder Wallbox oder größeren Solaranlagen.

Mehr als die Hälfte aller Zähler lässt sich nicht aus der Ferne auslesen

Ein vollwertiger Smart Meter ist nur bei hohem Verbrauch, steuerbaren Verbrauchern oder größeren Solaranlagen Pflicht. Alle anderen Haushalte bekommen einen einfachen digitalen Zähler und damit keinen günstigen Zugang zu dynamischen Tarifen.

Infografik mit einer Prognose von 63 Millionen Stromzählern bis 2032: 27 Millionen Smart Meter werden benötigt, 36 Millionen kommen für „Smart Meter Light“ in Frage. Quelle: EY/BET 2024.

Smart Meter Light im Vergleich zu herkömmlichen Zählern

Der Smart Meter Light hat eine Uhr und ein Funkmodul, mehr nicht. Wird der Smart Meter Light später zu einem vollwertigen Smart Meter, wird nur eine Kommunikationsbox (Gateway) ergänzt.

Digitaler ZählerSmart Meter LightVollwertiges Smart Meter
Verbrauch alle 15 Minuten aus der Ferneneinjaja
Geräte aus der Ferne steuern nach § 14a EnWGneinneinja
Kommunikationsbox (Gateway) nötigneinneinja
Aufrüstbar ohne Zählertauschteilsjanicht nötig

Digitaler Zähler = die heute übliche einfache Variante ohne Datenübertragung (Fachbegriff: moderne Messeinrichtung).
Vollwertiges Smart Meter = Zähler plus Gateway (Fachbegriff: intelligentes Messsystem).

Deutlich günstiger als ein vollwertiges Smart Meter

Der Smart Meter Light ist netto deutlich günstiger als ein vollwertiger Smart Meter und öffnet durch die 15-Minuten-Messung, anders als der günstigere digitale Zähler, den Zugang zu dynamischen Stromtarifen.*

Smart Meter Light

51–73 €

Vollwertiges Smart Meter

88–105 €

Kostenvorteil Smart Meter Light

15–54 €

Grundzuständiger Betreiber: übernimmt den Zähler automatisch, wenn niemand anderes gewählt wird, meist der örtliche Netzbetreiber. Einmalige Kosten wie Gerät und Einbau sind auf die Nutzungsdauer verteilt: vollwertiger Smart Meter 8, Smart Meter Light 12, digitaler Zähler 16 Jahre. Modellwerte als Orientierung, keine Marktpreise oder Kundenentgelte. Quelle: Studie, Tabelle 4 und A 4.

Smart Meter Light

43–63 €

Vollwertiges Smart Meter

78–93 €

Kostenvorteil Smart Meter Light

15–50 €

Wettbewerblicher Betreiber: kann frei gewählt werden und arbeitet schlanker, alle Varianten sind 11 bis 16 % günstiger. Einmalige Kosten wie Gerät und Einbau sind auf die Nutzungsdauer verteilt: vollwertiger Smart Meter 8, Smart Meter Light 12, digitaler Zähler 16 Jahre. Modellwerte als Orientierung, keine Marktpreise oder Kundenentgelte. Quelle: Studie, Tabelle 4 und A 4.

*Gerechnet für einen Messstellenbetreiber mit 100.000 Zählern.

In rund 24 Monaten einsatzbereit

Gerechnet ab dem Zeitpunkt, an dem die Politik entscheidet, das Smart Meter Light zuzulassen.


Dafür braucht es:

1.

Einheitliche technische Vorgaben, nach denen alle Hersteller bauen.

2.

Einen einfachen Test nach europäischen Standards, der zeigt, dass der Zähler genau misst und vor Hackerangriffen geschützt ist.

3.

Einen Praxistest: Die Werte müssen zuverlässig, vollständig und zeitgenau ankommen, auch aus Keller und Zählerschrank.

4.

Die Anbindung an die IT der Betreiber und an den Datenaustausch mit Stromlieferanten und Netzbetreibern, auch für die spätere Aufrüstung zum vollwertigen Smart Meter.

Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Deutschland
"Smart Metering muss nicht maximal kompliziert sein, um maximal nützlich zu sein."

Bastian Gierull, CEO Octopus Energy Germany

Mehr Details? Die ganze Studie lesen.

36 Seiten zu Technik, Prozessen und Kosten, mit allen Annahmen und Quellen.

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