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Spiel, Spaß und Energie

Hier dreht sich alles um grünen Strom

Was wäre ein Tag ohne Strom? Kein Licht, kein Fernsehen, keine Musik – kaum vorstellbar, oder? Aber woher kommt eigentlich die Energie, die uns täglich begleitet? Und wie können wir sie nutzen, ohne der Umwelt zu schaden?

Wir bei Octopus Energy glauben: Kinder sind die Zukunft! 💚

Deshalb nehmen wir euch mit auf eine spannende Reise durch die Welt der erneuerbaren Energien. Gemeinsam mit unserem Maskottchen Constantine entdecken kleine und große Forscher*innen, wie grüner Strom entsteht und wie wir alle dabei helfen können, unsere Erde zu schützen.

Was erwartet dich hier?

  • Spannende Fakten rund um Strom & Nachhaltigkeit

  • Clevere Tipps, um selbst aktiv zu werden

  • Spiele, Experimente und Überraschungen 🎉

💡 Neugierig? Dann taucht mit uns ein! Unten findet ihr eine FAQ-Sammlung mit echten Kinderfragen – vielleicht ist eure ja auch dabei?

Pssst… Bald geht’s mit Consti auf echte Stromabenteuer! Bleibt dran! 🐙🎒

Häufig gestellten Fragen von Kindern

Erneuerbare Energien

Die eine, beste Energiequelle? Gibt es nicht!

Denn es kommt darauf an, wo und wie wir sie nutzen. Aber keine Sorge, wir haben die stärksten Kandidaten für euch gecheckt – nach Effizienz, Zuverlässigkeit und einfacher Nutzung.

🏆 Am effizientesten: Wasserkraft! 🌊

Fließendes Wasser hat richtig Power! Große Staudämme können über 90 % der Energie aus Wasser in Strom umwandeln – das ist viel mehr als Solarpanels (15-22 %) oder Windräder (35-45 %).

Perfekt für: Orte mit Flüssen und Bergen

Aber Achtung: Staudämme können Ökosysteme beeinflussen und sind nicht überall möglich.


🏆 Am zuverlässigsten: Geothermie! 🌋🔥

Erdwärme ist immer da – egal, ob es regnet oder schneit. Sie nutzt die Hitze tief unter der Erde, um Strom zu erzeugen. Kein Wetter kann ihr was anhaben!

Perfekt für: Vulkangebiete oder Regionen mit heißer Erde

Aber: Nicht überall gibt es einfach zugängliche Erdwärme.


🏆 Am einfachsten zu nutzen: Sonne & Wind! 💨

Solarpanels und Windräder können fast überall aufgestellt werden – auf Dächern, in Wüsten oder an der Küste. Dazu sind sie extrem günstig geworden!

Solar ist top für: sonnige Regionen und Dächer

💨 Wind ist ideal für: Küsten oder weite Felder

Aber: Sie hängen vom Wetter ab – mit Batteriespeichern kannst du das aber ausgleichen!


💡 Fazit: Die beste erneuerbare Energie? Die, die am besten zu deinem Standort passt! Und je mehr wir kombinieren, desto grüner wird unsere Zukunft! 🌱

Das hängt davon ab, wo du bist! In großem Maßstab kann Wind mehr Energie erzeugen als Solar, aber Solaranlagen sind besser für Häuser geeignet und brauchen weniger Platz, da sie auf dem Dach installiert werden können. 💨

Und in Schottland zum Beispiel gibt es viel mehr Wind als Sonne. Aber wenn du in Australien lebst, hast du vielleicht viel mehr von Solarmodulen!

Aber man könnte argumentieren, dass Windenergie Sonnenenergie ist, da die Sonne die Luftströme und die Erdrotation erzeugt, die den Wind erzeugen!

Das hängt davon ab, wo du bist! In großem Maßstab kann Wind mehr Energie erzeugen als Solar, aber Solaranlagen sind besser für Häuser geeignet und brauchen weniger Platz, da sie auf dem Dach installiert werden können.

Und im Norden von Deutschland zum Beispiel gibt es viel mehr Wind als Sonne. Aber wenn du im Süden lebst, wie zum Beispiel in Bayern, wo es mehr Sonnenstunden gibt, hast du vielleicht viel mehr von Solarmodulen!

Aber man könnte argumentieren, dass Windenergie Sonnenenergie ist, da die Sonne die Luftströme und die Erdrotation erzeugt, die den Wind erzeugen!

Die meisten Dinge, die elektrifiziert werden können - d. h. Dinge, die nur mit Strom betrieben werden müssen - können mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Aber es gibt immer noch einige Bereiche, in denen das schwierig ist.

In Flugzeugen muss viel Energie auf kleinem Raum gespeichert werden. Derzeit ist Flugzeugtreibstoff leichter und benötigt weniger Platz als die Batterie, die für einen Langstreckenflug erforderlich wäre.

Aber es gibt viele Innovationen in der Luftfahrt, die sie umweltfreundlicher machen. So wird zum Beispiel immer mehr Biokraftstoff für den Antrieb von Flugzeugen verwendet. Biokraftstoff ist ein Ersatz für das übliche fossile Kerosin und wird aus erneuerbaren Rohstoffen wie Getreide, Saatgut und Algen (Dinge, die nachwachsen können) sowie aus Abfällen von Bauernhöfen und Wäldern hergestellt. Biokraftstoff stammt nicht nur aus erneuerbaren Quellen, sondern stößt auch weitaus weniger Kohlenstoffemissionen aus als normaler Flugzeugtreibstoff.

Erst neulich haben wir einen Abenteurer getroffen, der in einem solarbetriebenen Flugzeug geflogen ist!

Ja, es gibt Flugzeuge, die mit Solarenergie betrieben werden, aber das sind die kleinen Flugzeuge. Flugzeuge brauchen eine Menge Energie, um zu funktionieren.

Die großen Jumbo-Jets, die man am Himmel sieht und die Hunderte von Menschen befördern, sind so schwer, dass sie viel Treibstoff benötigen. Es ist also schwieriger, sie elektrisch oder mit erneuerbaren Energien zu betreiben.

Daher werden die meisten Flugzeuge derzeit nicht mit erneuerbaren Energien betrieben, aber vielleicht in der Zukunft, wenn die Technologie besser wird.

Wasserstoffkraft ist eine clevere Sache. Um sie zu erzeugen, spalten Wissenschaftler Wasser mithilfe von Strom in zwei Teile auf: Wasserstoff und Sauerstoff.

Der Wasserstoff wird dann durch Rohre oder spezielle Lastwagen an Orte geleitet, an denen er zur Stromerzeugung verwendet wird. Diese Orte sind wie große Batterien, die Brennstoffzellen oder Kraftwerke genannt werden.

Sobald der Strom erzeugt ist, wird er über Stromleitungen zu Ihnen nach Hause geleitet!

Das Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal in Thüringen ist das größte erneuerbare Kraftwerk Deutschlands und kann mit seiner beeindruckenden Leistung von 1.060 Megawatt mehrere Millionen Haushalte mit Strom versorgen! Es nutzt die Kraft des Wassers und funktioniert wie eine riesige Batterie: Bei Stromüberschuss wird Wasser in ein oberes Becken gepumpt, bei Bedarf fließt es zurück nach unten und treibt dabei Turbinen an.

Deutschlands größter Solarpark ist der Weesow-Willmersdorf Solarpark in Brandenburg. Mit über 465.000 Solarmodulen erstreckt er sich über eine Fläche von 164 Fußballfeldern und kann rund 50.000 Haushalte mit sauberer Energie versorgen!

Der größte Windpark an Land ist der Windpark Gode Wind vor der Küste Niedersachsens. Mit seinen riesigen 97 Windrädern kann er rund 600.000 Haushalte versorgen. Noch spektakulärer ist aber Windpark Hornsea 2 in der Nordsee – einer der größten Offshore-Windparks der Welt, der genug Strom für 1,4 Millionen Haushalte produziert!

Deutschland nutzt Wasserkraft zwar, aber ihr Anteil an der Stromerzeugung ist vergleichsweise gering – etwa 3–4 % des gesamten Strommixes. Das ist deutlich weniger als Wind- oder Solarenergie. Warum?

Einer der Hauptgründe dafür ist, dass es nicht genug geeignete Orte gibt. Große Flüsse mit starkem Gefälle, die sich für Wasserkraft eignen, gibt es vor allem in den Alpen. In anderen Teilen Deutschlands sind die Flüsse oft zu flach, um viel Energie zu erzeugen.

Ein weiteres Problem ist der Naturschutz. Viele Flüsse sind wichtige Lebensräume für Fische und andere Tiere. Große Wasserkraftwerke könnten diese Ökosysteme stören, zum Beispiel indem sie den natürlichen Wasserfluss verändern oder Wanderfische daran hindern, zu ihren Laichplätzen zu schwimmen.

Außerdem ist der Ausbau von Wasserkraft teuer. Der Bau neuer Wasserkraftwerke kostet viel Geld und dauert lange. Wind- und Solarparks können dagegen schneller und günstiger errichtet werden. Deshalb hat Deutschland in den letzten Jahren viel mehr in Wind- und Solarenergie investiert als in Wasserkraft.

Allerdings gibt es eine Ausnahme: Pumpspeicherkraftwerke. Diese speichern überschüssigen Strom, indem sie Wasser in ein höher gelegenes Becken pumpen. Wenn mehr Strom gebraucht wird, fließt das Wasser zurück nach unten und treibt Turbinen an. Solche Anlagen helfen dabei, Strom aus erneuerbaren Energien besser nutzbar zu machen.

Unter Kohlenstoffemissionen versteht man die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre durch menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oft nennen wir alle Treibhausgase einfach „Kohlenstoffemissionen“, weil das einfacher ist. Wenn man also „Kohlenstoffemissionen“ hört, meint man nicht nur Kohlendioxid, sondern auch andere Gase wie Kohlenmonoxid, Methan und Distickstoffoxid - alles Gase, die zum „Treibhauseffekt“ und zum Klimawandel beitragen.

Der Treibhauseffekt ist der Prozess, der auftritt, wenn Gase in der Erdatmosphäre die Wärme der Sonne einfangen. Durch diesen Prozess wird die Erde viel wärmer, als sie es ohne Atmosphäre wäre.

Der Treibhauseffekt ist einer der Faktoren, die die Erde zu einem angenehmen Ort zum Leben machen. Wenn jedoch zu viele Gase zu viel Wärme einfangen, kann das Wettermuster und Ökosysteme stören.

Einige weniger entwickelte Länder haben den Vorteil, dass sie nicht in alten, speziell für fossile Brennstoffe entwickelten Systemen feststecken. Das bedeutet, dass sie mit der richtigen Hilfe die großen Systeme für fossile Brennstoffe überspringen und direkt auf erneuerbare Energien umsteigen können. Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die internationale Gemeinschaft ihnen dabei helfen kann.

Große Unternehmen, Regierungen und Menschen vor Ort können sich zusammentun, um grüne Energieprojekte zu verwirklichen. Octopus Energy hilft zum Beispiel beim Bau eines Windparks in Sierra Leone, einem Land in Afrika, um Menschen, die kaum Strom haben, mit sauberem Strom zu versorgen.

Anstatt riesige Kraftwerke zu bauen, können wir auch kleine Systeme für ein Dorf oder ein paar Häuser errichten. Das können z. B. Sonnenkollektoren auf den Dächern oder kleine Windräder sein.

In einigen Dörfern werden zum Beispiel winzige „Mikronetze“ eingesetzt, die grüne Energie auf einige wenige Häuser verteilen.

Und in Ländern oder Gebieten, in denen nicht viel Geld zur Verfügung steht, kann es sehr hilfreich sein, wenn man nach und nach bezahlt. Stell dir vor, du könntest für Strom wie für ein Telefon zahlen, Stück für Stück, anstatt alles auf einmal zu kaufen. Das macht es für Familien einfacher, sich Solarzellen oder Batterien zu leisten.

Solarenergie

Ja! Solarmodule können bei so ziemlich jedem Wetter funktionieren - sie werden nur nicht so gut funktionieren wie an einem wirklich sonnigen Tag.

Allerdings kann Schnee auf dem Boden manchmal das Sonnenlicht reflektieren und die Leistung der Module verbessern! Stell dir nur sicher, dass du den Schnee vorher von den Modulen abwischst.

Wenn das Solarmodul an eine Batterie angeschlossen ist, kannst du den Solarstrom auch bei schlechtem Wetter und sogar in der Nacht nutzen.

Technisch gesehen funktionieren Solarzellen mit dem vom Mond reflektierten Licht. ABER dieses Licht ist viel schwächer als direktes Sonnenlicht und liefert daher nicht viel Energie! Ein Vollmond liefert nur etwa 0,3 % der Energie, die die Sonne direkt liefern würde.

Selbst wenn der Mond mehr Energie zu uns zurückstrahlen würde, wäre dies nur in der Nähe des Vollmonds möglich, also nur an wenigen Tagen im Monat. Und es würde wahrscheinlich bedeuten, dass der Vollmond noch heller ist, so dass viele Tiere, einschließlich uns, sehr verwirrt sein könnten, ob es Tag oder Nacht ist.

Windkraft

Es gibt einige Gründe, warum Landwirte Windturbinen auf ihren Feldern haben können. Du kannst die Energie des Windes nutzen, um ihren Betrieb und ihre Geräte zu betreiben.

Sie könnten auch mehr Geld verdienen, indem sie die Energie der Turbine an andere verkaufen.

Außerdem brauchen die Turbinen nicht viel Platz, so dass sie das Land um sie herum weiterhin für die Landwirtschaft nutzen können. Das ist ein Gewinn für alle!

Wie viele Häuser eine Windkraftanlage mit Strom versorgen kann, hängt davon ab, wie groß die Anlage ist. Die durchschnittliche Turbine, die du an Land siehst, kann genug Energie erzeugen, um 1.500 Haushalte ein ganzes Jahr lang zu versorgen. Und die durchschnittliche Turbine auf dem Meer kann mehr als doppelt so viele Haushalte versorgen!

Es gibt zwei Haupttypen von Windturbinen - Windturbinen mit horizontaler Achse und solche mit vertikaler Achse.

Windturbinen mit horizontaler Achse sind die, die man normalerweise überall in Deutschland sieht und die wie große weiße Windräder aussehen. Sie sind in der Regel in eine Richtung ausgerichtet, und alles, was zur Stromerzeugung benötigt wird, befindet sich an der Spitze der hohen Säule, zwischen den Flügeln - in der „Nase“, wenn man so will. Diese Turbinen sind sehr robust und so gebaut, dass sie auch starken Winden standhalten, vor allem auf dem Meer!

Windturbinen mit vertikaler Achse werden immer beliebter, da sie näher am Boden platziert werden können und sich besser für die Aufstellung auf Dächern eignen. Außerdem sind sie leichter und können in Städten problemlos eingesetzt werden.

Horizontalachsige Turbine

horizontal-windrad

Vertikalachsige Turbine

vertikale-turbine

Würden wir die Windturbinen nicht mehr nutzen, würden wir eine der wichtigsten, am weitesten verbreiteten, billigen und sauberen Energiequellen der Welt verlieren.

Wir müssten wieder verstärkt auf fossile Brennstoffe zurückgreifen, was die Menge der in die Atmosphäre freigesetzten Treibhausgase erhöhen und die negativen Auswirkungen des Klimawandels beschleunigen würde.

Länder mit starken Winden, wie Schottland, würden auf eine saubere, zuverlässige Art der Stromerzeugung verzichten und wahrscheinlich mehr für Energie aus fossilen Brennstoffen bezahlen müssen. Tatsächlich würden wir alle wahrscheinlich höhere Energierechnungen haben, da fossile Brennstoffe und Kernkraft teurer sind als Wind. Außerdem würden viele Arbeitsplätze verschwinden, vor allem in ländlichen und küstennahen Gebieten, in denen es viele Windparks gibt.

Alles in allem sind Windturbinen ein wichtiger Bestandteil der Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu einem sauberen Energiesystem, das gut für den Planeten ist, und wir können froh sein, dass wir so viele davon nutzen können (obwohl wir immer mehr gebrauchen könnten!)

Ja, aber er ist ganz anders als der Wind hier auf der Erde, und die Luft ist überhaupt nicht beteiligt. Stattdessen ist unser Sonnensystem voll von Sonnenwind! Das ist ein Strom aus Energie und Plasma von der Sonne.

Der Sonnenwind kann „Stürme“ erzeugen, die auf die Erde einwirken und elektronische Geräte wie Funk- und GPS-Signale stören. Manchmal kann man diesen „Wind“ am Nord- oder Südpol in Form von Polarlichtern sehen.

Fossile Brennstoffe

Wenn die fossilen Brennstoffe zur Neige gehen, ergeben sich große Herausforderungen, aber auch große Chancen.

Wir arbeiten bereits intensiv an der Entwicklung von Energiesystemen, die nicht auf fossile Brennstoffe angewiesen sind, damit wir bereit sind, wenn diese in etwa 150 Jahren zur Neige gehen.

Aber wenn uns morgen plötzlich die fossilen Brennstoffe ausgehen würden, gäbe es ein paar Dinge, die passieren würden:

  1. Eine globale Energieknappheit. Viele Industriezweige, Haushalte und Verkehrsmittel sind in hohem Maße auf fossile Brennstoffe angewiesen, so dass es weltweit zu Stromausfällen, höheren Energiekosten und größeren Störungen in der Industrie kommen würde. Mit deinem benzinbetriebenen Auto oder den meisten Flugzeugen würdest du nirgendwo mehr hinkommen können!

  2. Die Produktion würde sich verlangsamen. Viele Industriezweige wie die Zement- und Stahlproduktion verwenden häufig Kohle oder Erdgas, so dass sie neue Wege zur Energieversorgung finden müssten.

  3. Erneuerbare Energiequellen würden sehr schnell aufgebaut, um Stromausfälle zu überbrücken, und Innovationen bei Batterien und intelligenten Stromnetzen würden wahrscheinlich ebenfalls schnell erfolgen, um eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.

  4. Elektrofahrzeuge würden zur Norm werden, und alle Langstreckenfahrten würden mit alternativen Kraftstoffen wie Biokraftstoff oder Wasserstoff durchgeführt werden.

  5. Der Klimawandel könnte sich deutlich verlangsamen, so dass der Planet die Chance hätte, sich zu erholen. Die Luft wäre sauberer und die Menschen gesünder. Ökosysteme würden in Gebieten wiederhergestellt, die einst für Bergbau oder Bohrungen genutzt wurden.

Kohle ist der wahre Bösewicht, wenn es um fossile Brennstoffe und Klimawandel geht.

Erdgas stößt bei der Verbrennung in neuen, effizienteren Erdgaskraftwerken 50 bis 60 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) aus als ein typisches neues Kohlekraftwerk. Aber das Bohren, der Transport und die Verschiffung von Gas von einem Land in ein anderes verbraucht eine Menge Energie, und ein Teil des Gases entweicht in die Atmosphäre, bevor wir es verbrennen können, was ebenfalls nicht gut ist. Alles in allem ist Gas also nicht viel besser als Kohle.

Die am wenigsten genutzte der wichtigsten nicht erneuerbaren Energiequellen ist die Kernenergie. Kernenergie ist „nicht erneuerbar“, weil wir zur Energieerzeugung immer noch Uran abbauen müssen.

Obwohl einige Länder wie Frankreich stark auf die Kernenergie setzen, macht sie nur etwa 10 % der weltweiten Stromerzeugung aus. Zum Vergleich: Kohle macht 36 % aus, Öl 31 % und Gas etwa 23 %. Das liegt daran, dass Öl und Gas auch für den Verkehr und zum Heizen verwendet werden können, während die Kernenergie hauptsächlich zur Stromerzeugung eingesetzt wird.

Da der Bau eines Kernkraftwerks sehr teuer ist und lange dauern kann, haben sich viele Länder für andere Möglichkeiten der Energieerzeugung entschieden, die Zeit und Geld sparen.

Außerdem fallen bei der Kernenergie radioaktive Abfälle an, die lange haltbar sind und nur schwer entsorgt oder sicher gelagert werden können.

Da die Kernenergie jedoch eine der saubersten nicht-erneuerbaren Optionen ist (da sie keine Treibhausgasemissionen erzeugt), erlebt sie derzeit ein Comeback. Die britische Regierung hat angekündigt, dass sie in den kommenden Jahren kleinere Versionen von Kernkraftwerken bauen will.

Insgesamt verbraucht die Menschheit jedes Jahr fossile Brennstoffe im Wert von 200.000 Jahren. Wenn man bedenkt, dass die Herstellung all dieser fossilen Brennstoffe etwa 60 Millionen Jahre dauerte, verbrauchen wir sie viel schneller, als sie hergestellt werden können! Aber selbst wenn wir mehr davon herstellen könnten, sollten wir sie wegen der Treibhausgasemissionen, die sie verursachen, nicht verwenden.

​Im Jahr 2023 hat Deutschland insgesamt 10.791 Petajoule (PJ) an Energie verbraucht. Davon stammten etwa 77 % aus fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und Erdgas.​

Der Anteil der fossilen Brennstoffe am gesamten Energieverbrauch hat sich in den letzten Jahren leicht verringert. Dennoch machen sie weiterhin einen bedeutenden Teil unseres Energieverbrauchs aus.​

Diese Zahlen verdeutlichen, dass fossile Brennstoffe nach wie vor einen erheblichen Anteil am deutschen Energieverbrauch haben. Dennoch ist ein leichter Rückgang ihres Anteils am Primärenergieverbrauch zu verzeichnen, was auf die zunehmende Bedeutung erneuerbarer Energien und Effizienzmaßnahmen hinweist.

Energienutzung

Wir verwenden Energie, um Essen zu kochen, unsere Häuser zu beleuchten, unsere Fahrzeuge anzutreiben und vieles mehr. Sie hält Unternehmen, Geschäfte, Verkehrsmittel und Krankenhäuser am Laufen. Es wäre zwar möglich, ohne Strom und Gas zu leben (wie die Höhlenmenschen es taten!), aber es wäre viel schwieriger, all die alltäglichen Dinge zu tun, die wir zum Überleben brauchen.

Im Jahr 2024 hat Deutschland etwa 2,91 Billionen Kilowattstunden (kWh) Energie verbraucht. Das ist eine riesige Menge – und sie kostet auch eine Menge Geld!

Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro kWh gibt Deutschland jeden Monat rund 72,76 Milliarden Euro für Energie aus. Das sind 2,39 Milliarden Euro pro Tag!

Das zeigt, wie teuer unser Energieverbrauch ist – und warum es so wichtig ist, Energie zu sparen und auf erneuerbare Energien zu setzen!

Strom ist immer da, wenn man den Schalter umlegt, aber wenn man nicht gerade Sonnenkollektoren auf dem Dach hat oder in der Nähe eines Windparks wohnt, muss er normalerweise einen weiten Weg zurücklegen, um zu einem Haus zu gelangen. Deshalb gibt es das so genannte „nationale Stromnetz“. Dieses große elektrische System nutzt Masten und Drähte, um Generatoren mit Häusern in ganz Deutschland zu verbinden, damit der Strom dorthin gelangt, wo er gebraucht wird.

Im Allgemeinen braucht ein durchschnittliches Haus etwa 30 Minuten zum Aufheizen oder Abkühlen, aber jedes Haus ist anders. Wenn du das nächste Mal zu Hause heizt, solltest du die Zeit dafür nutzen.

Im Allgemeinen braucht ein durchschnittliches Haus etwa 30 Minuten zum Aufheizen oder Abkühlen, aber jedes Haus ist anders. Wenn du das nächste Mal zu Hause heizt, solltest du die Zeit dafür nutzen.

Es gibt so viele Dinge, die du tun kannst, um Energie zu sparen und um deine Schule umweltfreundlicher zu machen! Hier sind nur ein paar Ideen:

  • Als Lehrer*in könntest du Schüler*innen zu Energiemonitoren - oder Umweltschützer*innen - in deinem Klassenzimmer ernennen, die dafür sorgen, dass Lichter, Computer und andere Geräte ausgeschaltet werden, wenn sie nicht in Gebrauch sind, und du kannst alle ermutigen, am Ende des Tages den Stecker zu ziehen und das Gerät auszuschalten.

  • Wenn du kannst, solltest du in der gesamten Schule auf LED-Leuchten umsteigen, um den Stromverbrauch zu senken.

  • Achte darauf, dass die Heizung effizient eingesetzt wird, damit die Klassenräume nicht überhitzen, und stelle sicher, dass Türen und Fenster geschlossen sind, wenn die Heizung eingeschaltet ist.

  • Recycle Papier, Plastik und Dosen, und noch besser: Versuche, ein abfallarmes Mittagessen anzubieten - verwende wiederverwendbare Behälter, Lunchpakete und Wasserflaschen.

  • Wenn deine Schule über einen Garten verfügt, starte ein Kompostierungsprojekt für organische Abfälle von Pausenbrot und Mittagessen. Oder lege einen Garten an! Schaffe Grünflächen, pflanze Bäume rund um die Schule, um CO2 zu absorbieren und die Artenvielfalt zu verbessern.

  • Baue Vogelkästen, Insektenhotels und Igelhäuser, um die lokale Tierwelt zu unterstützen.

  • Gründe einen von Schülern geleiteten Öko-Club, um grüne Initiativen zu planen und zu fördern, z. B. Energiesparwettbewerbe oder Müllsammelaktionen. Du kannst auch Thementage wie den „Green Day“ oder den „Walk to School Day“ veranstalten.

  • Gehe zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule, anstatt das Auto zu benutzen, und stelle Fahrradständer auf, wenn du noch keine hast.

  • Prüfe, ob es möglich ist, Sonnenkollektoren zu installieren, um erneuerbare Energie direkt in deiner Schule zu erzeugen!

Elektrofahrzeuge

Es gibt leider eine Reihe von Gründen, warum man sich für ein Benzinauto und nicht für ein Elektroauto entscheidet. Dazu gehören:

Kosten - Benzinautos sind in der Regel günstiger in der Anschaffung und im Leasing als Elektroautos.

Ladezeit - Manche Leute denken vielleicht, dass es schneller und bequemer ist, den Benzintank zu füllen, als das Auto aufzuladen.

Bequemlichkeit - Da Elektrofahrzeuge noch nicht so lange auf dem Markt sind, gibt es immer noch Unklarheiten über die Einfachheit und Bequemlichkeit des Aufladens unterwegs und über die Anzahl der verfügbaren Ladestationen.

Es ist kein Geheimnis, dass wir große Fans von Elektroautos sind. Sie sind besser für die Umwelt, billig im Unterhalt und angenehm zu fahren. Der Verkauf von Elektroautos boomt, aber wir müssen noch mehr tun, um die Einstellung aller zu ändern.

Glücklicherweise können EV-Batterien recycelt werden. In der Regel müssen Sie sich dazu an die Gemeindeverwaltung wenden oder die Batterie zum örtlichen Recyclingzentrum für Haushaltsabfälle bringen. Elektroauto-Batterien können auch zu anderen Arten von Batterien umfunktioniert werden! So kannst du in deinem Haus verwenden, um Solarstrom zu speichern, wenn du dein Auto nicht mehr mit Strom versorgst.

Theoretisch ja, und es gibt sie auch. Aber die meisten Elektroautos, die derzeit auf dem Markt sind, können nicht nur mit Solarzellen betrieben werden. Der Grund dafür ist, dass die Oberfläche eines Standardautos einfach nicht groß genug ist, um die Anzahl der Solarmodule aufzunehmen, die man bräuchte, um die für den Antrieb des Autos erforderliche Energie zu gewinnen.

Wenn du ein Elektroauto mit Strom aus Sonnenkollektoren auflädst, wird dein Auto natürlich technisch gesehen mit Sonnenenergie betrieben! Da Elektroautos in der Regel eine große Batterie haben, brauchst du oft ein großes Solarmodulsystem, um sie aufzuladen.

Die Natur

Offshore-Windturbinen können das Leben im Meer beeinträchtigen, aber Wissenschaftler arbeiten hart daran, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Hier ist, was passiert:

Lärm: Der Bau von Windkraftanlagen unter Wasser kann laute Geräusche verursachen, die Fische und Meeressäuger wie Delfine stören können. Es werden jedoch spezielle Geräte eingesetzt, um den Lärm während der Bauarbeiten zu reduzieren.

Veränderungen des Lebensraums: Die Fundamente der Turbinen können den Meeresboden verändern, aber sie schaffen auch neue Lebensräume für Fische, Krebse und andere Lebewesen, fast wie ein künstliches Riff.

Sicherheit für Tiere: Große Rotorblätter, die sich über dem Wasser drehen, schaden den Meerestieren normalerweise nicht, aber die Forscher untersuchen das Gebiet, um sicherzustellen, dass die Turbinen so platziert werden, dass sie Tiere wie Wale nicht stören.

Ja, Wildtiere können zur Energieerzeugung beitragen, aber nicht direkt. Stattdessen lernen Wissenschaftler und Ingenieure von Wildtieren, um Technologien zu entwickeln, die Energie nutzbar machen. Zum Beispiel:

🐝Bienen und Bestäubung: Bienen bestäuben Pflanzen, was zum Anbau von Bioenergiepflanzen wie Mais und Zuckerrohr beiträgt. Diese Pflanzen können in Biokraftstoffe umgewandelt werden, die Autos und Maschinen antreiben.

🐠Fische und Wasserkraft: Durch die Untersuchung des Schwimmverhaltens von Fischen können Ingenieure effizientere Wasserturbinen für Wasserkraftwerke entwickeln, die Strom aus Flüssen und Dämmen erzeugen.

🦜 Vögel und Windturbinen: Die Beobachtung, wie Vögel im Wind gleiten, hat dazu beigetragen, die Konstruktion von Windturbinen zu verbessern, um die Windenergie effizienter zu nutzen

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