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Studie der Hamburger Uni zur Dekarbonisierung stützt Octopus Energys Forderungen

Pressestatement

Andrew Mack, Geschäftsführer von Octopus Energy Germany, sieht sich in seinem Ruf nach regulatorischer Unterstützung bei der Transformation des Energieverbraucherverhaltens bestätigt.

München, 09. Juni 2021

„Das Verhalten von Unternehmen und Verbrauchern sind die beiden wichtigsten Faktoren, die die Begrenzung der Erderwärmung  auf 1,5 Grad verhindern können. Dies hat die kürzlich veröffentlichte Studie „Hamburg Climate Futures Outlook“ des Hamburger Exzellenzcluster Climate, Climatic Change, and Society (CLICCS) der Uni Hamburg aufgezeigt.

Die Verantwortung und damit die Kosten für die Dekarbonisierung dürfen jedoch nicht einzig und allein auf die Verbraucher abgewälzt werden. Es muss sichergestellt sein, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu preiswerter, ökologischer Energie bekommen – auch die weniger einkommensstarken. Der Schlüssel hierzu ist die Beseitigung der Hürden, die klimafreundlichen Verhalten entgegenstehen. Denn nur weil etwas technisch machbar ist, und Angebote zur Verfügung stehen, bedeutet es nicht, dass diese Möglichkeiten auch ausreichend genutzt werden und sich in der Folge die versprochenen, dekarbonisierenden Effekte einstellen.

Innovationen wie Smart Meter, Smart Grids oder Smarte Tarife können die Energienutzung optimieren – allerdings nur, wenn gleichzeitig die sozialen Herausforderungen angegangen und von Seite des Staats die nötigen regulatorischen Rahmenbedingungen für ihre schnelle Adoption geschaffen werden. Es muss dem Endkunden so leicht wie möglich gemacht werden, den Stromanbieter zu wechseln, bzw. sich für sonstige nachhaltige Produkte zu entscheiden. 

Die Politik muss sicherstellen, dass der Wechsel zu einem Anbieter von Ökostrom leichter möglich ist und dass Strom durch die Streichung der Stromsteuer eine günstige Alternative zu fossilen Brennstoffen wird. Zudem wünsche ich mir sehr viel mehr Ehrgeiz für einen schnelleren Kohleausstieg.

COVID-19 hat gezeigt, dass wir uns sehr wohl anpassen, neue Normalitäten schaffen und ungeahntes Potenzial freisetzen können. Dies hat z.B. der Digitalisierungsschub gezeigt, den die Pandemie ausgelöst hat. Vor allem in der Energiebranche wird dieser noch große Veränderungen hervorbringen. Die Politik sollte dieses Momentum nutzen, um bei der Energiewende Anreize zu setzen und an den richtigen Stellschrauben zu drehen – welche dies sind, hat die CLICCS-Studie deutlich gemacht. Die neue Bundesregierung wäre gut beraten, diese Erkenntnisse dann auch umzusetzen.“