
Gemeinsam für einen fairen Strommarkt: Deine Stimme zählt 📣
Strom ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Er hält unsere Wohnungen warm, unsere Geräte am Laufen und verbindet uns miteinander. Umso wichtiger ist es, dass er für alle bezahlbar und fair zugänglich ist. Genau hier liegt aktuell ein Problem und gleichzeitig eine große Chance, etwas zu verändern. Denn im deutschen Strommarkt zeigt sich eine Entwicklung, die viele gar nicht bewusst wahrnehmen: Wer seinem Anbieter treu bleibt, zahlt oft deutlich mehr als nötig. Gleichzeitig gibt es aber konkrete Ideen, wie wir das gemeinsam besser machen können.
19. März 2026
|Was gerade schief läuft – kurz erklärt
Vielleicht kennst du das: Du schließt einen Stromvertrag ab, alles läuft, du kümmerst dich nicht weiter darum. Genau das tun die meisten – laut aktuellen Zahlen wechseln rund 82 % der Kund*innen ihren Anbieter nicht regelmäßig.
Und genau hier setzt ein Mechanismus an, den wir kritisch sehen.
Viele Tarife sind so aufgebaut, dass sie am Anfang besonders günstig wirken und später deutlich teurer werden. Diese Entwicklung passiert oft schleichend und ist im Alltag nicht immer leicht zu erkennen. Unsere gemeinsame Untersuchung mit der RWTH Aachen zeigt, wie verbreitet dieses Muster ist und welche Auswirkungen es hat.
Wenn du tiefer einsteigen willst: In unserem Blogartikel „Anlocken & Abzocken“ erklären wir das ausführlich.
Die Kurzversion:
Bei einem Großteil der Verträge steigen die Preise nach dem ersten Jahr spürbar
Treue Kund*innen zahlen im Schnitt deutlich mehr als Neukund*innen
Viele bemerken diese Entwicklung erst spät oder gar nicht
Das führt dazu, dass Strom für manche Haushalte unnötig teuer wird – nicht wegen höherer Kosten im System, sondern wegen der Tarifstruktur.
Warum unsere Petition sinnvoll ist
Jetzt könnte man sagen: „Dann wechsle ich eben regelmäßig.“ Und ja – das ist aktuell oft der effektivste Weg, um Kosten zu sparen.
Aber die entscheidende Frage ist:
Sollte ein fairer Strompreis wirklich davon abhängen, wie aktiv jemand Tarife vergleicht?
Nicht alle Menschen haben die Zeit, das Wissen oder die Kapazität, sich ständig mit ihrem Stromvertrag zu beschäftigen. Und genau deshalb sollte ein fairer Preis nicht vom eigenen Engagement abhängen – sondern die Grundlage sein.
Hier setzt unsere Petition an.
Wir fordern einen klaren Rahmen für den Strommarkt:
Einen maximalen Preis für Stromtarife, der vor extremen Ausreißern schützt.
Eine solche Regelung würde:
Menschen vor überhöhten Preisen schützen
gleichzeitig den Wettbewerb erhalten
und für mehr Vertrauen in den Markt sorgen
Ein Blick nach Großbritannien zeigt: Dort sorgt ein sogenannter „Price Cap“ bereits seit Jahren dafür, dass Haushalte wirksam vor extrem hohen Tarifen geschützt sind, ohne den Wettbewerb auszubremsen.
Deine Stimme zählt
Veränderungen im Energiemarkt passieren nicht von allein. Sie entstehen, wenn viele Menschen deutlich machen: So, wie es ist, sollte es nicht bleiben.
Genau deshalb brauchen wir dich.
Mit deiner Unterschrift unterstützt du:
mehr Fairness im Strommarkt
klare Regeln statt komplizierter Tarifstrukturen
besseren Schutz für alle – nicht nur für besonders informierte Kund*innen
Es geht dabei nicht darum, den Markt einzuschränken. Im Gegenteil:
Ein fairer Rahmen sorgt dafür, dass Wettbewerb dort stattfindet, wo er sinnvoll ist – bei guten Angeboten, nicht bei intransparenten Preisunterschieden.
Unterschreibe jetzt unsere Petition für einen fairen Strommarkt und hilf mit, dass Strompreise endlich wieder für alle nachvollziehbar und gerecht werden.
Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung
Am Ende geht es um eine einfache Idee:
Strom sollte für alle fair sein – unabhängig davon, wie oft jemand den Anbieter wechselt.
Denn ein Markt, der nur für die funktioniert, die ständig optimieren, ist kein wirklich fairer Markt. Er benachteiligt genau die Menschen, die sich auf Verlässlichkeit verlassen – und das sollte nicht sein.
Gemeinsam können wir das ändern – Schritt für Schritt.
Denn echte Veränderung beginnt oft genau hier: mit einer Entscheidung, die größer ist als der eigene Vertrag.
Veronika Gott
Marketing
